Abteilung für Krankenhaushygiene

Hygiene heißt Infektionsprävention!

Unsere Abteilung für Krankenhaushygienekonzentriert sich auf die Prävention gegen Infektionen und Krankheiten, anstatt sie erst zu behandeln. Hygiene ist eine zentrale vorbeugende Maßnahme, die stark von den Menschen abhängt. Wir erfassen und analysieren nosokomiale Infektionen (im Krankenhaus erworbene Infektionen) und entwickeln darauf basierend Präventionsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einrichtungen und Abteilungen des Fördeklinikums. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Beratung aller Institutionen und Mitarbeitenden in Fragen der Infektionsprävention und Krankenhaushygiene.

Das Malteser Fördeklinikum erfüllt die Vorgaben der Schleswig-Holsteinischen Landesvorordnung zur Beschäftigung von Hygienefachpersonal und gemeinsam entscheiden wir über wichtige Maßnahmen zur Infektionsprävention. Diese werden im Hygienehandbuch festgehalten und regelmäßig an die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Risikobereiche angepasst. Alle Mitarbeiter erhalten regelmäßige Schulungen und die Umsetzung der Maßnahmen wird vor Ort überwacht. In den bedeutendsten Risikobereichen, wie beispielsweise Intensivstationen, erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der nosokomialen Infektionen und aller multiresistenten Erreger.

Der normative Rahmen ist durch das Infektionsschutzgesetz, die Medizinische Infektionspräventionsverordnung des Landes Schleswig-Holstein und die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene am Robert-Koch-Institut (KRINKO) vorgegeben. Dabei sorgt ein berufsgruppenübergreifendes Team von Spezialisten dafür, dass sich Ihr Aufenthalt im Malteser Fördeklinikum so sicher wie möglich gestaltet. Übrigens: Das aus dem Griechischen stammende Wort "Hygiene" bedeutet ursprünglich "gesunde Lebensführung" und stand bereits in der Antike für eine ganzheitliche, auf Prävention ausgerichtete Betrachtungsweise von Gesundheit.

Team am Standort Waldstraße