Was tun bei Tumoren und Gefäßneubildungen des Wirbelsäulenkanals und Rückenmarks?
Tumoren des Wirbelsäulenkanals können innerhalb oder außerhalb des Rückenmarks lokalisiert sein. Unter den Tumoren des Rückenmarks sind Ependymome die häufigsten Tumoren mit gutartigem Charakter. Astrozytome sind ebenso in 90 Prozent der Fälle gutartig. Hämangioblastome sind gut durchblutete, langsam wachsende Tumoren, die in ca. 5 % mit dem Morbus von-Hippel-Lindau vergesellschaftet sind.
30% der Tumoren liegen außerhalb des Rückenmarks. Hierzu gehören Meningeome, Neurinome und Filum terminale Ependymome. Insbesondere Neurinome können innerhalb und außerhalb des Rückenmarks wachsen. Im Rahmen der Neurofibromatose (Morbus Recklinghausen) finden sich multiple Neurinome an den Spinalwurzeln.
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