Informationen

Informationen für Ärzte

Unsere Partner sind die niedergelassenen Kinderärzte und Allgemeinmediziner im nördlichen Schleswig-Holstein und den Nordfriesischen Inseln. Als Lehrkrankenhaus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stehen wir in engem Kontakt zu einem Krankenhaus der Maximalversorgung.

Wir sehen uns in der Pflicht, akut erkrankten Patienten im nördlichen Schleswig-Holstein die bestmögliche Versorgung angedeihen zu lassen. 

Anmeldungen von Patienten mit essentiellen medizinischen Informationen sowie telefonische Beratung von 8:00 - 17:00 Uhr: OA-Handy (über die Zentrale 0461 812 0 verbinden lassen) 

Informationen für Kinder

Medizin für Kids

Warum Kindern das Krankenhaus erklären, wenn es schon andere getan haben.

Wenn du alles verstehen willst, was im Krankenhaus mit dir passiert, findest du die besten Informationen im Internet:

www.medizin-fuer-kids.de 


Du kannst natürlich auch unsere Klinik besichtigen und dir alles genau in Wirklichkeit von einem Doktor zeigen und erklären lassen.

Hast du schon einmal auf dem Röntgentisch gelegen oder wurde eine Ultraschalluntersuchung von deinem Bauch gemacht? Das kannst du bei uns erleben ohne krank zu sein. 

Wir freuen uns auf dich. 

Informationen für Eltern

Multimodales Kopfschmerzprogramm

Wenn Ihr Kind immer wieder über Kopfschmerzen klagt, machen Sie sich sicherlich Sorgen und fühlen sich ratlos. Vielleicht sind Sie überrascht, wenn Sie erfahren, dass auch Kinder schon unter starken und chronischen Kopfschmerzen, etwa einer Migräne oder Spannungskopfschmerzen, leiden können. 

Die Diagnostik von Kopfschmerz-Erkrankungen im Kindesalter ist mitunter nicht einfach, vor allem bei kleineren Kindern, doch sie ist möglich. Wenn die Beschwerden rasch vom Arzt abgeklärt werden, können Sie sicher sein, dass keine andere Erkrankung dahinter steckt und eine sachgerechte Behandlung eingeleitet wird. Denn entscheidend ist, dass wiederkehrende und chronische Kopfschmerzen im Kindesalter frühzeitig, grundlegend und wirksam behandelt werden. Ebenso wichtig ist es, den Schmerzen durch geeignete Maßnahmen vorzubeugen. 

Darum sollten Sie Ihr Kind niemals selbst mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln ohne ärztliche Kontrolle behandeln. Denn auch Kinder können schon einen medikamentenbedingten Dauerkopfschmerz entwickeln, wenn sie zu häufig Schmerzmittel einnehmen. Ebenso gilt: Nicht jedes Schmerzmittel ist für Kinder geeignet. Außerdem können Analgetika noch andere Folgeschäden, etwa Nierenversagen, verursachen, wenn sie falsch eingesetzt werden. 

Eine Expertengruppe der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat nun erstmals Therapie-Empfehlungen für die Behandlung von Kopfschmerzen im Kindesalter veröffentlicht. Dazu haben die Experten zahlreiche wissenschaftliche Studien ausgewertet und durch die Erfahrung von Spezialisten ergänzt, die sehr häufig Kinder mit Kopfschmerzen behandeln. Die Therapie-Empfehlungen sollen Ihrem behandelnden Arzt und Ihnen dabei helfen, Ihrem Kind zu helfen. 

Wir bieten Ihnen gemeinsam mit Frau Dr. Altmann, Neuropädiaterin und niedergelassene Kinderärztin in Flensburg, jährlich 2 mal ein multimodales Kopfschmerzprogramm für Kinder und Jugendliche an. Anmeldung über unser Chefarztsekretariat, Tel 0461 812 4701, oder über Frau Dr. Altmann, Tel 0461 174 03

Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten. Bitte klären Sie dieses aber vorab mit ihrer Kasse ab. Für Selbstzahler entstehen Kosten von aktuell 200 Euro. 

Eingeschlossen sind 8 Termine im Wochenrhythmus nur mit den Kindern und innerhalb von 3 Monaten nach Ende des Kurses ein Nachgespräch mit der ganzen Familie. 

Die wichtigsten Aspekte aus diesen Therapie-Empfehlungen sind für Sie von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft zusammengestellt, ergänzt durch praktische Tipps sowie Fragebögen für Ihr Kind und für Sie, die dem Arzt die Diagnostik erleichtern. Mit diesem Programm können wir Ihr Kind und Sie dabei unterstützen, mit den Kopfschmerzen besser umzugehen und sie vor allem zu lindern. 

Weiterführende Informationen: 

Wenn Kinder Kopfschmerzen haben …

Diabetes bei Kindern

Gemeinsame – stationäre und ambulante – Behandlung von Diabetes bei Kindern 

„Diabetes ist eine Volkskrankheit. Wenig bekannt ist, dass auch viele Kinder betroffen sind. Wir diagnostizieren allein aus der Region Flensburg-Schleswig und Nordfriesland jedes Jahr über 20 Neuerkrankungen bei Kindern“, erklärt PD Dr. med. Michael Dördelmann, Chefarzt der Kinderklinik. „Die Zahl der Kinder, die an Diabetes erkranken, ist erschreckend hoch und in den letzten Jahren deutlich ansteigend“. 

Um Kindern und Jugendlichen in Flensburg die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, haben die Kinderklinik des Malteser Fördeklinikums, der Kinderarzt und Diabetesspezialist Georg Schenkluhn sowie das Diabeteszentrum Flensburg (Dr. Cordula Burghoff, Dorothea von Carnap, Dr. Robert Winkler) eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Stationäre und ambulante Versorgung sind sehr eng miteinander verzahnt. So wird bereits während des stationären Aufenthaltes persönlicher Kontakt hergestellt und die Weiterbetreuung langfristig aufeinander abgestimmt. Damit ist eine personelle und inhaltliche Kontinuität der Behandlung gewährleistet. Es entstehen keine Lücken oder zeitlichen Verzögerungen in der Versorgung und Betreuung nach dem stationären Aufenthalt“, hebt Michael Dördelmann hervor. Das sei wichtig, um die Kinder und ihre Familien nach dem Krankenhaus-Aufenthalt nicht „allein zu lassen“, bedeute die Diagnose Diabetes doch eine enorme Umstellung. So müssen die Kinder und ihre Eltern lernen, das Insulin richtig zu dosieren und den Blutzuckerhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Zuckermessgerät und Insulinpumpe oder kleine Insulin-Spritzen gehören fortan zu den ständigen Begleitern. 

Die meisten Kinder sind Diabetiker vom Typ 1. Die Ursachen dafür sind bisher nicht vollständig bekannt. Die Patienten benötigen ihr Leben lang Insulin, das ihr Körper nicht selbst produziert. Dadurch kann der Zucker im Blut nicht in die Körperzellen transportiert werden. Die Patienten magern ab. „Ständiger Durst und Abgeschlagenheit sind neben dem Gewichtsverlust Anzeichen für eine Zuckererkrankung“. In wenigen Jahren wird jedes 400. Kind im Alter zwischen 1 und 15 Jahren an einem Typ 1-Diabetes erkrankt sein.  

Diabetes vom Typ 2 lasse sich dagegen häufig auf Bewegungsmangel, Übergewicht und auch erbliche Veranlagung zurückführen. Früher sprach man bei diesem Typ von Altersdiabetes. Das sei aber nicht ganz richtig, da auch immer mehr Kinder und Jugendliche von dieser Art der Zuckererkrankung betroffen seien. Diabetes Typ 2 mit rund acht Millionen Betroffenen ist in Deutschland eine Volks- und Wohlstandskrankheit. 

Die Mediziner erhoffen sich durch die enge Kooperation untereinander auch einen optimierten Übergang dieser Patienten aus der kinderärztlichen Betreuung in die Welt des erwachsenen Diabetespatienten. Dieser Übergang macht bisher bundesweit große Probleme, hier kann das Flensburger Modell federführend sein.

„Wir treten mit diesem Thema auch an die Öffentlichkeit, um Mitarbeitende in Kindergärten und Schulen für das Thema zu sensibilisieren“, hoffen die Ärzte. So lasse sich vielleicht mancher lebensbedrohende Notfall und stationäre Klinik-Aufenthalt bei einem nicht erkannten oder entgleisten Diabetes vermeiden.

Bunter Kreis Nord

Wird ein Kind viel zu früh geboren, kommt mit einer Behinderung zur Welt, wird eine schwere Erkrankung oder Behinderung diagnostiziert oder wird ein Kind Opfer eines Unfalls – dann ist die gesamte Familie stark belastet. Der Bunte Kreis Nord unterstützt Familien in dieser schwierigen Situation. Wir beraten individuell und begleiten Familien aus dem Krankenhaus in die Familie nach Hause.

Der Bunte Kreis Nord ist eine Einrichtung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an den Westküstenkliniken in Heide, am Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster und des Malteser Fördeklinikums St. Katharina. Unsere Arbeit finanzieren wir zu einem großen Teil über Spenden.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bunten Kreis Nord: https://bunterkreisnord.de