E3 - Früh- und Neugeborenenstation mit Kinderintensivstation

Die Intensivstation für Frühgeborene, kranke Neugeborene und kritisch erkrankte Kinder verfügt über insgesamt 15 Betten, von denen 10 als Intensivbetten und 5 als sogenannte „Intermediate-Care”-Betten ausgelegt sind. Weitere 10 Betten stehen als Eltern-Kind-Einheiten für Säuglinge und Kinder, die eine kontinuierliche Überwachung ihrer Atem- und Herzfunktion benötigen, zur Verfügung.

Die unmittelbare Nähe der Station zur Geburtshilflichen Klinik (welche mit der Kinderklinik das Perinatalzentrum bildet) ermöglicht die optimale Versorgung auch sehr kleiner Frühgeborener und kritisch erkrankter Neugeborener. Sie ermöglicht außerdem eine frühestmögliche Kontaktaufnahme von Müttern und Vätern mit ihren Kindern, auch wenn sie vorübergehend durch die Spezialisten der Kinderklinik betreut werden müssen.

Auch bei Problemen, die erst einige Zeit nach der Geburt auftreten, ist über die Mitarbeiter der Wochenbettstation jederzeit ein Kinderarzt erreichbar. Am dritten Lebenstag führen wir bei Ihrem Baby die kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung (U2) durch.

Auf der Intensivstation wird eine kontinuierliche und unmittelbare ärztliche Versorgung durch speziell ausgebildete Assistenz- und Oberärzte gewährleistet.

Gemeinsam mit den Kinderkranken-Intensivpflegern, der Still- und Laktationsberaterin sowie den Physiotherapeuten legen wir großen Wert auf eine ganzheitliche Betreuung unserer Patienten insbesondere unter Einbeziehung der Eltern. Dazu gehört auch die frühestmögliche Känguru-Pflege („Haut-auf-Haut-Kuscheln“), die tägliche Anleitung in der Pflege der Neu- und Frühgeborenen sowie die Beratung in Stillfragen.

Ein weiteres Aufgabenfeld der Intensivstation stellt die Versorgung schwerkranker Kinder außerhalb der Neugeborenenperiode dar. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Stoffwechselentgleisungen (z.B. bei Diabetes mellitus), Asthmaanfälle, schwere Infektionen und bedrohliche Verletzungen (z.B. nach Unfällen), können durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kinderärzte mit Fachärzten anderer Abteilungen des Fördeklinikums optimal behandelt werden.